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Fokusier dich nicht auf das Negative

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Zwei Personen erzählen von genau der selben Feier. Der eine erzählt, wie genial die Feier war und was er tolles erlebt hat. Was er für tolle Menschen kennen gelernt hat. Wie gut die Musik war und von der guten Stimmung.

Die andere Person erzählt jedoch, wie schlecht die Feier war. Das es zu voll war und die Musik viel zu laut war, so dass kein Gespräch geführt werden konnte.

Beide Personen waren auf ein und der selben Feier. Beide haben den Abend jedoch vollkommen konträr erlebt. Der Optimist hat einen wunderbaren Abend verbracht. Während der Pessimist einen schrecklichen Abend hatte.

Dennoch haben beide etwas gemeinsam! Sie beide haben ihr Gehirn trainiert. Jedoch hat es der eine auf positive Gedanken trainiert und der andere auf negative.

Sollte ich mein Gehirn auf das positive trainiert haben, nehme ich auch nur das positive wahr. Genauso ist es beim negativen, wenn ich mein Gehirn auf das negative trainiert habe, sehe ich auch nur das Negative!

Sprich ein Optimist sieht das Positive und achtet unbewusst auf die positiven Situationen in seinem Leben. Beim Pessimist ist es genau andersrum. Der sieht nur das Negative und achtet auch unbewusst auf die negativen Erlebnisse in seinem Umfeld.

 

Kleines Experiment gefällig:

Die amerikanische Lehrerin Janet Elliot hat 1968 ein Experiment mit ihren Schülern gewagt. Den blauäugigen Kindern hat sie erklärt, dass sie minderwertiger und nicht so intelligent seien, wie braunäugige. Der Grund sei, dass durch die blauen Augen  mehr Licht in den Kopf komme, was zu einer erhöhten Melatonin-Produktion und dies wiederum zu einer Minderung der Denkleistung führe.

Nach dieser Aussage sank die Leistung der blauäugigen Kinder deutlich ab und die der braunäugigen nahm zu. Jetzt kommt jedoch das eigentlich interessante. Nach einiger Zeit hat sie die Schüler aufgeklärt UND daraufhin nahm die Leistung der blauäugigen wieder zu. Das wirklich interessante ist, dass jedoch die Leistung der braunäugigen danach abnahm!

Anhand dieses Beispiel wird deutlich wie massiv unser Denken – unser Fokus – uns beeinflusst!

Kann ich mein Denken überhaupt in die positive Richtung ausrichten?

Um die Ausrichtung zu ändern benötigt es viel Training. Jeder Erfolg beginnt mit kleinen Schritten. Anfänglich ist es schon genug sich einfach bewusst zu werden was für eine Ausrichtung man hat. In weiterer Folge kann versucht werden in den negativen Situationen das positive zu sehen.

Dazu gefällt mir der Spruch von Reinhold Messner:

“Der Glaube kann Berge versetzen – der Mensch kann alles – was er will! Aber ein normaler Mensch will nur was er kann!”

Versuch in den nächsten Tage einfach bewusst darauf zu achten, ob du etwas positiv oder negativ siehst. Wenn dir auffällt, dass du etwas negativ siehst, versuch zwei positive Dinge daraus zu machen. Somit richtest/trainierst du dein Unterbewusstsein auf das Positive.

 

Schöne Woche und lass es rocken

Bernhard

 

Photo by John Salvino on Unsplash

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