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R.I.P. #KrebsAthlet

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Manchmal geschehen Dinge im Leben mit denen so jetzt definitiv nicht gerechnet wird. Der eine oder andere hat es vermutlich mitbekommen, dass eine große Stütze – während meiner Krebstherapie – ganz überraschend verstorben ist. Schon interessant zu beobachten, was da in einem abgeht, wenn so was passiert!

Dieser Vorfall hat mir zu denken gegeben. Es wurde mir wieder einmal bewußt, wie kurz das Leben sein und wie schnell es zu Ende sein kann. Wenn ich ganz ehrlich zu mir selber bin, habe ich noch nie über meinen eigenen Tod nachgedacht. Das hat mich irgendwie nie beschäftigt. Mir geht es weniger darum, dass ich irgendwann sterben werde. Sondern mir geht es mehr darum, dass ich nicht immer das Beste aus jedem Tag heraus hole. Wie oft kommt es vor, dass ich ins Bett gehe und mir denke “Heute wäre noch mehr gegangen”. Mit “mehr” meine ich jetzt nicht mehr Arbeit, mehr Erfolg oder ähnliches. Damit ist viel mehr der Fokus auf den Moment gemeint. Einfach weniger schnelllebig zu leben!

 

Ein überraschender Tipp

Vor einigen Wochen hat mich ein Bekannter angeschrieben und mich gefragt ob er mich was ganz persönliches fragen darf. Klar! Ob mir bewusst ist, dass durch den Hashtag #KrebsAthlet ich meinem Unterbewußtsein immer signalisiere, dass ich eben immer noch Krebs habe.

Hmmm…. irgendwie hat er vollkommen recht. Wenn ich das Wort #KrebsAthlet analysiere. Handelt es sich um einen Athleten, der Krebs hat!

Allerdings will ich keinen Krebs mehr haben!!! 

Lange habe ich darüber nachgedacht, wie ich das ändern könnte. Weil ehrlich gesagt, ich hab mich voll und ganz mit dem #KrebsAthleten identifiziert. Wurde mir dieser Name doch während der Krebstherapie von meiner Frau verpasst, weil ich trotz Chemo & Co Sport gemacht habe. Zwar keinen Leistungssport. Manchmal waren mir 500m gehen zu viel. Aber dennoch Sport!

 

R.I.P. #KrebsAthlet

Nun habe ich mich entschlossen, dass ich mein Unterbewußtsein “befreie” und den #KrebsAthleten hiermit beerdige.

Mit meiner Geschichte möchte ich Gleichgesinnten zeigen das und vor allem wie es möglich ist wieder fit zu werden. Da ich vor meiner Krebstherapie schon immer sehr sportlich war, konnte ich mich zB nie in jemanden hinein versetzen, der keinen Sport macht. Durch die Chemo und Bestrahlung wurde meine Verfassung quasi auf Null runter gefahren. Somit wurde mir auf Beste vorgezeigt, wie hart es ist von unten anzufangen. Wie hart es ist sich zum Sport zu motivieren, weil dir danach alles weh tut! Wie hart es ist überhaupt anzufangen und dran zu bleiben.

Weil ich es selber durch gemacht habe, kann ich nun auch besser verstehen, wie hart der Weg (wieder) nach oben ist. Noch dazu bin ich ein kleiner Burpee Liebhaber. Wer jetzt nicht gleich weiß was ich meine: hier ein Video! Somit war der neue Hashtag sehr naheliegend. Hab trotzdem drei Wochen dafür gebraucht. Hahahaha….

#FromCancerToBurpee

 

Meine Mission

Meine Mission ist es möglichst vielen Menschen zu mehr MOTIVATION und FITNESS zu verhelfen. Das sind beides Themen, die mich immer schon in meinem Leben begleitet haben. Diese beiden Themen LEBE ich!

Egal welche Frage dich in Bezug auf diese beiden Themen beschäftigt, stell mir deine Frage. Du kannst mich gerne über Facebook, Instagram, per Mail oder hier im Kommentarfeld kontaktieren. Sollte ich eine Frage nicht selbst beantworten können, gibt es unter meinen Freunden ganz sicher jemanden der es kann!

 

Genieß deinen Tag und lass es rocken

Bernhard

 

 

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Comments (1)

  1. Martin schoppelt
    November 17, 2017

    Und ich musste auch erst schauen was ein burpee ist 🙂

    Reply

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