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Power of Positive Attitude

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Wir sitzen schon seit Stunden im Wartezimmer und immer noch kommen andere Patienten vor uns dran. Wir stehen im Stau und und sollten eigentlich schon längst beim Kunden sein. Wir warten auf den Flieger und das Boarding wird immer weiter nach hinten verschoben.

Vermutlich hat jeder schon einmal so eine Situation erlebt. Die Frage ist nur, wie wir damit umgehen!

Mir ist es vor Weihnachten genau so ergangen.

Das letzte Training des Jahres ausgeliefert und endlich geht es ab nach Hause in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub. Diese Trainingswoche war richtig anstrengend, weil ich nicht ganz fit war . Es hat sich nämlich ein richtiger Männerschnupfen angekündigt. Glaubt mir liebe Frauen, damit ist nicht zu spaßen! 😉 Ihr lacht! Ein Männerschnupfen ist nicht nur irgendein Schnupfen. Der ist echt böse!

Am Flughafen verwende ich normalerweise gerne meine Kopfhörer, weil die blocken die ganze hektische Geräuschkulisse. Das ist wirklich angenehm und kann ich nur empfehlen. Jedoch war es mir diesesmal sogar zu anstrengend die Kopfhörer aufzusetzen. Kurz gesagt, ich war so richtig fertig und froh, dass die Weihnachtsferien beginnen konnten.

Also in den Flieger und ab nach Hause!

Leider kommt es meistens anders als erwartet!

Sobald im Wartebereich vor dem Boarding eine Lautsprecherdurchsage beginnt, stehen die meisten schon auf um sich für das Boarding bereit zu machen. Blöd nur, wenn die Damen einem dann mitteilt, dass das Boarding verschoben wird. Ganz blöd, wenn sie dann noch mitteilt, dass der Flieger noch gar nicht gelandet ist. Da sorgt nicht gerade für Begeisterungsstürme. Na klass! Männerschnupfen und unbestimmte Verspätung.

Blöd nur, wenn die Damen einem dann mitteilt, dass das Boarding verschoben wird. Ganz blöd, wenn sie dann noch mitteilt, dass der Flieger noch gar nicht gelandet ist. Da sorgt nicht gerade für Begeisterungsstürme. Na klass! Männerschnupfen und unbestimmte Verspätung.

Logischerweise war ich nicht der einzige, der darüber not amused war. Einige sind natürlich gleich zum Schalter hingestürmt, um sich entweder zu informieren oder zu beschweren. Ein Herr geschätzt Mitte 50 hat sich lautstark beschwert. Er hat die Dame und den Herren am Schalter zu tiefst beschumpfen. Man konnte ihm richtig ansehen, wie sein Blutdruck bedrohlich angestiegen ist. Seine pochende Halsschlagader war deutlich zu erkennen.

Es gibt im Leben Momente, an denen man sich ein Lächeln verkneifen sollte!

Tja, das war einer dieser Momente. Leider konnte ich nicht anders. Zu meiner Verteidigung, ich war mir nicht bewusst, dass ich ihm Gesicht gelächelt habe.

Mir ist in diesem Moment jedoch wieder einer meiner Lieblingssprüche eingefallen „Keep calm and do Burpees“! (solltest du nicht wissen was ein Burpee ist, dann klick auf diesen Link). Dieser Gedanke hat dazu geführt, dass ich lächeln musste!

Dieser Spruch erinnert mich nämlich immer daran, dass es Dinge gibt, die ich nicht ändern kann. Ändern kann ich nur Dinge und Ereignisse die in meiner Macht liegen. Ein Flugzeug landen lassen kann ich nicht. Auch wenn ich mir während der Bestrahlung vorgestellt habe, dass ich nun Superkräfte bekomme. Ich kann es einfach nicht.

Alles was außerhalb meiner Macht liegt, hat jedoch eine zweite Ebene! Meine Gedanken!

Ich habe nämlich sehr wohl eine Superkraft. Die Superkraft meiner eigenen Gedanken. Ich entscheide, wie ich über eine Situation denke. Meine Gedanken sorgen dafür welches Gefühl in mir hochkommt! Das liegt sehr wohl in meiner Macht. Es sind meine Gedanken, die ich kontrolliere und die für eine positive Attitude sorgen. Daher erinnert mich der Spruch „Keep calm and do Burpees“ immer daran positiv zu denken.

Wie schon gesagt, genau das ist mir wieder in den Sinn gekommen und ich musste lächeln. Leider hat sich in diesem Moment ein ungewollter Augenkontakt mit dem Choleriker ergeben. Plötzlich war ich sein Feindbild und hab seinen Frust abbekommen.

„Keep calm and do Burpees“ hab ich ihm nicht gesagt. Glaub, dann wäre er komplett explodiert. Als er jedoch eine kurze Verschnaufpause eingelegt hat, habe ich all meinen Mut zusammen genommen und ihm versucht zu erklären, wie ich das ganze sehe. Das hat er wortlos angenommen und ist gegangen.

Als der Flieger dann endlich bereit war fürs Boarding, hat er mich keines Blickes gewürdigt. Er war zumindest schon ruhiger und hat keinen mehr beschimpft.

Jetzt kommt jedoch, dass interessante.

Der Choleriker hat sich bei mir bedankt! Nochmals! Er hat sich bei mir bedankt. Er hat mir dann erzählt, dass er den ganzen Flug über meine Worte nachgedacht hat. Meine Worte hätten ihn so richtig zum Nachdenken angeregt. Weil er es von dieser Perspektive aus noch nie betrachtet hätte. Meine Ansicht würde wirklich vieles leichter machen.

Nach der Landung sind wir uns bei der Gepäckausgabe nochmals über den Weg gelaufen.

Das Feedback hat mich dann ehrlich gesagt schon überrumpelt. Damit hätte ich nicht gerechnet!

Vielleicht hilft es dir beim nächsten mal auch, wenn du in so eine Situation kommst. Eventuell huscht dir auch ein Lächeln über die Wangen!

#PositiveAttitude #KeepCalmAndDoBurpees

Photo by Erik Odiin on Unsplash

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